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XXL-Kinder ist mittlerweile ein fester Begriff geworden. Kein
Wunder, ist doch jedes sechste Kind in Deutschland übergewichtig und
jedes 16. Kind im Grundschulalter sowie jeder 12. Jugendliche ab 14
Jahren adipös – also krankhaft übergewichtig.
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Was die XXL-Generation gegen die Pfunde tun kann
Übergewicht entsteht durch die Aufnahme von mehr Energie mit der Nahrung, als der Körper verbraucht. Daher gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen dem Alter und dem Gewicht, da die sportliche Aktivität im Laufe des Teenageralters tendenziell abnimmt. Die Folgen sind gerne viele Pfunde zuviel – zumal, wenn die Freizeit aus Internet, Fernsehen und sonstigen bewegungsarmen Beschäftigungen besteht.
Irgendwann liegen dann die Werte des Body-Mass-Index über 30 kg/m2. Doch Übergewicht hat Folgen. Und je früher das Übergewicht einen Körper belastet, umso schneller stellen sich diese ein. Die Folgekrankheiten können Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Arteriosklerose oder Gicht sein. Auch die Lebenserwartung sinkt um bis zu zehn Prozent gegenüber den Normalgewichtigen.
Aktion fürXXL-Kinder
Doch dem kann entgegengewirkt werden. So hat sich jetzt der TuWi Adenau einer Aktion von Sportjugend und Sportbund Rheinland-Pfalz und der Barmer Ersatzkasse angeschlossen und bietet in Kooperation mit Sport am Ring betroffenen Jugendlichen an, bei der Gewichtsreduktion zu helfen. Denn diese Kinder leiden nicht nur körperlich, sondern auch seelisch unter den Folgen ihres Übergewichtes. Das macht eine professionelle Betreuung besonders wichtig.
Der zehnwöchige Fitness- und Ernährungskurs wird nicht nur den Kindern, sondern auch deren Eltern angeboten, damit auch zuhause die familiäre Unterstützung beim Abnehmen gewährleistet ist. Es sollen ungesunde Ernährungsgewohnheiten aufgegeben und durch gesündere ersetzt werden. Sportliche Aktivitäten sollen unterstützend zusätzlich Energie verbrennen.
Für das Programm sind qualifizierte Trainerinnen und Trainer des TuWi aktiv und nutzen dafür unter anderem die Cardio- und Kraftgeräte von Sport am Ring. Das Programm läuft seit dem 28. August und wird sehr gut angenommen.
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